Für „Cucina mia“ haben sich Textautor Georges Hausemer und Fotografin Véronique Kolber auf die Suche nach den besten Rezepten der italienischen Einwanderer in Luxemburg begeben – und neben leckeren Zubereitungen zugleich die Geschichte ihrer Köchinnen und Köche gefunden.

Bei der fast ein Jahr lang dauernden Entdeckungstour durch die italienisch-stämmigen Küchen und Kochtöpfe im Großherzogtum ist ein Buch herausgekommen, das nicht nur über 100 Familienrezepte versammelt, die von den italienischen Einwanderern nach Luxemburg gebracht und über mehrere Generationen bis heute bewahrt wurden.

Neben traditionellen und modernen, bekannten und weniger bekannten Spezialitäten – von gefüllten Auberginen über Spanferkel bis hin zu Zabaione und hausgemachtem Limoncello – stellt „Cucina mia“ vor allem all jene mammas und nonnos vor, die Véronique Kolber und Georges Hausemer in ihre Küchen einluden, ihnen ihre Fotoalben öffneten und ihre liebsten Rezepte nicht nur verraten haben, sondern auch speziell für das Buch zubereiteten.

Ungerührt ließen sie sich von der Fotografin über die Schulter schauen und geduldig knipsen, wenn sie Nudelteig kneteten, die Polenta rührten oder den vermutlich kalorienhaltigsten Kuchen der Welt buken. Immer wieder baten sie die Autoren an ihre reichlich gedeckten Tische, kredenzten ihnen das eine oder andere Gläschen Wein und erzählten ihnen die mal spannenden, mal unglaublichen, mal lustigen und manchmal auch berührenden Geschichten ihrer mehr oder minder wilden Odysseen vom fernen Italien nach Luxemburg.


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